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DEFAULT : Pressemitteilung
13.03.2015 17:28 (1709 x gelesen)

Ernst-Eimer-Stube war wieder Publikumsmagnet



Mücke/Groß-Eichen sf

Wenn das Kleinod Museum Ernst-Eimer’s seine Pforten öffnet, wird es in den sonst ruhigen Räumen richtig turbulent. Am Sonntag konnten die Veranstalter fast 100 Besucher in den Nachmittagsstunden zählen. Von Frankfurt über Bad Homburg und Marburg bis hin zum Vogelsberg schien alles auf den Beinen zu sein.
Christel Wagner, die Vorsitzende und Joachim Horst vom Vorstand bereicherten den Nachmittag, denn sie gaben gerne Auskunft und die Besucher sind immer sehr interessiert. Am Sonntag war auch Margot Bieker aus Amöneburg in der Ernst Eimer-Stube zu Gast. Sie zeigte gerne die Vielfalt ihrer Eiermalkunst, die auf eine 200 Jahre alte Tradition aus dem Marburger Land zurückblickt. Das Verzieren, Bemalen und Beschriften von Eiern zum Osterfest hat in den katholischen Dörfern rings um Amöneburg im heutigen Landkreis Marburg-Biedenkopf eine sehr lange Tradition. Die auf den Eiern aufgetragenen Muster, Formen und Sprüche sind ähnlich lange überliefert.

 


"Die Eiermalerin"


Dann gab es noch eine weitere Besonderheit am ersten Sonntag im März: Die Enkeltochter von Ernst Eimer, Ursula Schneider aus Frankfurt und deren Enkelin, also die Ururenkelin des Künstlers, Sarah, waren ebenfalls zu Gast. Sie hatten dem Museum, welches an ihren Großvater erinnert, ein tolles Fotobuch überreicht. Es handelt sich um eine Sammlung wunderschöner farbiger Bilder, die zum Teil unbekannt sind und heutigen Cartoons teilweise ähneln. Die entsprechenden Schriften sind die Fahnen aus der Druckerei. Der Künstler hatte sie aufbewahrt, denn es waren seine Korrekturfahnen.

Ernst Eimer hat auch Schokoladenwerbung verziert mit seiner Kunst. In der Ausstellung ist jetzt außerdem eine Pralinenschachtel zu bewundern, die Frau Schneider aus dem Fundus ihres Großvaters mitgebracht hat. Sie stammt ursprünglich aus einem Café in Leipzig. Passend zu Ostern zeigte die Pralinenschachtel eine wunderschöne Osterbemalung mit einem Osterhasen. Sicherlich waren darin einmal schöne Pralinen verpackt.


Buchübergabe
v.l.n.r. Christel Wagner, Sarah Schneider, Ursula Schneider und Joachim Horst
 

Die Veranstalter hatten wieder für reichlich selbstgebackenen Kuchen gesorgt. So saßen die Besucher auch noch in gemütlicher Runde beisammen und man fand immer ein gemeinsames Interesse: Ernst Eimer und seine wundervolle Kunst.

Auch für den April haben die Veranstalter wieder etwas ganz Besonderes in Petto. Lassen Sie sich überraschen.


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